Zweite Heimat Jülich Auf Erkundungstour mit FH-Absolvent Vivekanantha Kumar

Brückenkopfpark, Zitadelle und Hexenturm: Wer auf dem Campus Jülich der FH Aachen studiert, kann viele Orte in der Stadt Jülich erkunden. Doch welche von ihnen sind besonders interessant? Diese Frage versucht Vivekanantha Kumar zu beantworten. Der FH-Absolvent nimmt uns auf einen Abstecher durch Jülich mit und zeigt uns seine Lieblingsorte.

"Wo wollen wir zuerst hin?", fragt Vivek, wie ihn seine Freunde nennen, zu Beginn des kleinen Rundgangs. Er ist in Malaysia geboren und kam 2016 als Teilnehmer des Freshman-Programms an die FH Aachen. Zunächst studierte er am Campus Jülich den Bachelorstudiengang Mechanical Engineering, den er im Wintersemester 2020/21 erfolgreich abschloss. Anschließend entschied er sich zur Fortführung des Studiums mit dem Master Energiewirtschaft und Informatik, einem Kooperationsstudiengang der Fachbereiche Energietechnik sowie Medizintechnik und Technomathematik.

 

Historische Bedeutung

"Meine letzte Prüfungsphase habe ich zum Glück schon längst hinter mir", sagt er lachend beim Spaziergang durch die Jülicher Innenstadt und ergänzt: "Wenn man alle Klausuren hinter sich gebracht hat, gibt es hier jede Menge guter Cafés, Bars und Eisdielen, um danach gemeinsam mit Kommiliton:innen zu entspannen." Der nächste Halt der Tour ist an der Zitadelle Jülich, einem der Wahrzeichen der Stadt. Auf dem Weg dorthin ver-rät der Malaysier: "In Jülich gibt es beeindruckende Orte mit historischer Bedeutung, wie die Zitadelle oder der Hexenturm. In den letzten sieben Jahren bin ich immer wieder an ihnen vorbeigekommen und sie gehören fest zum Jülicher Stadtbild."

Verbundenheit zu seiner neuen Heimat

Erst kürzlich hat er sein Masterstudium erfolgreich abgeschlossen und wird in Zukunft bei einem großen Aachener Softwareentwickler arbeiten. „Jülich ist für mich zu einer zweiten Heimat geworden. Es ist schön, dass ich auch nach dem Studium hier in der Region bleiben kann.“

Die Verbundenheit zu seiner neuen Heimat drückte Vivek bereits während seiner Studienzeit an der FH auf vielfältige Weise aus. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender im Interkulturellen Centrum Aachener Studierender (INCAS) am Campus Jülich stell-te er auch den Kontakt zur Stadt Jülich her und setzte sich dafür ein, dass die internationalen Studierenden des Campus bei Aktivitäten der Stadt einbezogen wurden. Dazu zählten das Special-Olympics-Organisations-komitee der Stadt Jülich, die Jülicher Mobilitätswoche und verschiedene Veranstaltungen für Geflüchtete.

 

Natürlich weiß Vivek auch, wo man sich im Sommer gut abkühlen kann: "Dafür sollte man unbedingt zum Barmener See fahren." Er liegt westlich vom Campus im Stadtteil Barmen am Rande eines Landschaftsschutzgebietes und hat einen kleinen Badestrand und eine Liegewiese. "An warmen Tagen gibt es keinen besseren Ort", erklärt er.

Die kleine Reise endet am Campus Jülich. "Die meiste Zeit meines Studiums habe ich natürlich hier verbracht." In Seminarräumen und Hörsälen, in der Mensa und im Campus-Café und im letzten Jahr auch in den Laboren des Instituts NOWUM-Energy. "Hier habe ich mehrere Tests und Analysen für meine Masterarbeit durchgeführt."

Der 24-Jährige hat seine Zeit in Jülich genossen: "Es gibt viel zu entdecken. Ich wünsche angehenden Studis ganz viel Spaß, ihre eigenen Lieblingsorte zu entdecken!"

Kommen Sie mit, wenn Vivek uns seine Lieblingsorte in Jülich zeigt:

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Sascha Halabut B.Sc.

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